Burgweg - Edle Ritter - fahrende Händler

Strecke: 6 km / 1,5 Std. Streckenwanderung, Ausgangspunkt: Herthasee, Ziel: Laurenburg.

Die Laurenburg, die heute noch unübersehbar mit ihrem Bergfried das Lahntal zu bewachen scheint, ist Stammsitz der Nassauer. 1117 wird die Burg erstmals erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört. Erhalten blieb der fünfeckige Bergfried, in dem der heutige Burgbesitzer auch wohnt. Im Turm befindet sich auch ein kleines Militär-Museum.

Aus diesem Adelsgeschlecht an der unteren Lahn entstammen die Oranier, die als Königsfamilie in den Niederlanden und als Großherzöge von Luxemburg bestens bekannt sind. Von Holzappel, dem historischen Hauptort der Esterau, führte im Mittelalter selbstverständlich ein wichtiger Verbindungsweg zur Laurenburg.

Heute sind es Wald- und Feldwege, die die beiden einst bedeutenden Punkte verbinden. Über diese historische Route führt Sie der Burgweg.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz am Herthasee geht es wenige Schritte parallel zur B 417 und dann schräg gegenüber dem SeeRestaurant in den Wald Richtung Holzappel. Vorbei an einem Minigolfplatz und an Tennisplätzen gelangen Sie zu den Häusern von Holzappel. Hier halten Sie sich rechts und folgen der Peter-Melander-Straße abwärts, überqueren den Hahnerweg, bleiben auf der Peter-Melander-Straße und stoßen auf die Waldstraße, der Sie nun folgen. Am Straßenende mit einem winzigen Platz führt der Burgweg links hoch zum unübersehbaren Hochspannungsmast am Waldrand, während der Grubenweg geradeaus weitergeht – oder hochkommt. (Wenn Sie die beiden Wege zu einer Rundwanderung verbinden, werden Sie hier auch wieder den Ortskern von Holzappel erreichen).

Dem Waldweg am Hochspannungsmast folgt man, der schnurgerade durch Buchenwald abwärts an den Waldrand führt. Mit dem Blick auf das Dorf Scheidt laufen Sie weiterhin geradeaus, doch versäumen Sie nicht das Panorama zu genießen! Der weite Blick schweift übers Lahntal bis zur Schaumburg, davor liegt Cramberg, an das sich nach Westen die Felsen des Gabelsteins anschließen. Und zu Füßen des Ganzen plätschert die Lahn.

Am Ortsrand von Scheidt hält man sich rechts und spaziert über die Ortsstraße in das Dorf. Dann nimmt man die 1. rechts Wiesenstraße, am Ende links und biegt dann bei der 1. rechts in die Klappergasse. Nun wandert man auf dem alten Lahnhöhenweg in die Felder bis zur K 23. Auf der Landstraße hält man sich rechts und biegt gleich wieder rechts ab in den Wald.

Auf einem Pfad geht es parallel zur K 23 abwärts und man stößt in einer Straßenkehre auf den Zugang zur Laurenburg. Der Burgweg führt über das Burggelände und verlässt es wieder durch ein kleines Tor. Man sollte jedoch an dieser Stelle erst einmal weiter hoch zum Bergfried steigen, eventuell die Ausstellung besichtigen und auf alle Fälle den Blick ins Lahntal genießen! Vom Törchen führt eine Treppe abwärts, die Sie zu einem schmalen Serpentinenweg bringt.

Durch den Wald geht es hinunter ins Lahntal. Wundern Sie sich nicht, dass die letzten Schritte auf dem Burgweg über eine private Terrasse führen! Unten an der Lahn halten Sie sich rechts, um entweder über die Brücke zum Bahnhof Laurenburg zu kommen oder auf dem rechten Ufer Ihre Runde mit dem Grubenwanderweg fortzusetzen.



Streckenmarkierung: Weißer Burgturm auf braunem Untergrund.
Lage: 6 km / 1,5 Std. Streckenwanderung
Ausgangspunkt: Herthasee
Ziel: Laurenburg



Um sich die Probleme mit dem ÖPNV oder das Verteilen von Autos zu ersparen, empfiehlt es sich, von Laurenburg über den Grubenwanderweg – mit Abstechern in die Bergbaugeschichte der Region – wieder zum Herthasee  zurückzuwandern. Wenn man sich etwas mehr Zeit für die Infotafeln und Spuren des historischen Bergbaus gönnen möchte, wird aus den beiden Routen zusammen eine gute Halbtagestour. Mit einem gemütlichen oder sportlichen Ausklang am Herthasee lässt sich daraus locker ein sehr schönes Tagesprogramm machen.

Holzappel, Scheidt, Laurenburg

Burg Laurenburg: Im Turm befindet sich auch ein kleines
Militär-Museum. (Öffnungszeiten ganzjährig: Mi bis Mo 10.00 – 18.00, Di Ruhetag)

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