Lubentiusweg - Der Missionar im Lahntal

Strecke: 8 km / 2,0 – 2,5 Std. Streckenwanderung, Ausgangspunkt: Ortsmitte von Hirschberg oder an der Abzweigung vom Halfterweg am Waldrand oberhalb von Hirschberg. Ziel: Balduinstein

Nach der Legende war der Hl. Lubentius, der im 4. Jahrhundert lebte, in dieser Region unterwegs. Eines Tages verlief er sich auf den bewaldeten Höhen und geriet in ein Dickicht, aus dem er nicht mehr herausfand. Da trat ein großer Hirsch aus dem Unterholz und wies ihm den Weg. Durch dieses Ereignis soll das Dorf Hirschberg seinen Namen erhalten haben.

Historisch gesichert ist, dass der Hl. Lubentius im Auftrag des Trierer Bischofs an der Mosel als Seelsorger und Missionar unterwegs war. Im 8. oder 9. Jahrhundert wurde sein Sarg von Kobern an der Mosel die Lahn aufwärts nach Dietkirchen gebracht. In der Stiftskirche befindet sich heute noch ein Kopfreliquiar des Heiligen. Durch den Transport seiner Gebeine auf der Lahn, wurde Lubentius auch zum Patron der Lahnschiffer. Sein Namenstag ist der 13. Oktober.

Wegbeschreibung

Wo der Halfterweg den Diezer Staatsforst verlässt und nach rechts in nordwestlicher Richtung dem Waldrand folgt, beginnt der Lubentiusweg. Der Lubentiusweg verläuft über den asphaltierten Feldweg, der leicht abwärts am Waldrand zum Naturdenkmal „Stumpe Eiche“ führt. Bis dahin hat Sie ein langer Streifen mit bunten Wiesenblumen begleitet. Vom Rastplatz an der alten Eiche hat man einen weiten Blick über das Lahntal und die Taunushöhen.

Weiter geht es den Feldweg neben einer Reihe junger Apfelbäume entlang. Bei der 3. Bank stoßen Sie auf einen großen Metall-Hirsch, der an die legendäre Begegnung des Heiligen mit einem solchen Tier erinnert. Folgen Sie dem Weg nach Hirschberg hinein, halten Sie sich an der 1. Gabelung rechts, gehen zur Hauptstraße, halten sich wieder rechts, um sofort wieder links gegenüber durch die nächste kurze Gasse in die Wiesen zu gelangen.

Am Wegende geht es rechts abwärts, vorbei an einem kleinen Klärwerk, dann hält man sich rechts auf den Waldrand zu. Am Waldrand nimmt man den Weg nach links abwärts und kommt zu einer ausgeschilderten historischen Abzweigung, der Alten Nassauer Landstraße.

Von hier geht es nach rechts durch Mischwald abwärts, dann länger auf einer Höhe bis zur Abzweigung in einer Wegkehre. Hier bleibt man weiter auf der gleichen Höhe, folgt dem Tälchen und kommt an den Waldrand. Geradeaus geht es weiter auf den Dorfrand von Langenscheid zu. Man folgt der Waldstraße und damit auch dem Ortsrand. An der roten Bank biegt man links ab und steigt durch Gärten, Streuobstwiesen und Weiden abwärts.

Vor dem Klärwerk geht es rechts ab und mit Blick auf die Schaumburg den Waldrand entlang. Man umrundet schließlich ein Gartengrundstück und biegt dann links ab. Dieser Weg führt Sie hinunter an die Lahn, wo man sich dann rechts hält und flussabwärts nach Balduinstein läuft. Am Wegende geht es links über die Brücke und man steht gleich vor dem Bahnhof Balduinstein.

Tipp: Wer in Diez gestartet ist, kann den Rückweg mit dem Lahnschiff antreten. Die „Wappen von Limburg“ legt um 15.20 Uhr in Balduinstein ab und braucht ungefähr 45 Minuten für die Strecke nach Diez – Zeit zum Entspannen und das Lahntal aus einem anderen Blickwinkel zu genießen. Alternativ kann man mit der Lahntalbahn nach Diez zurückfahren.



Streckenmarkierung: Weiße stilisierte Figur mit Kreuzstab auf braunem Untergrund.
Lage: 8 km / 2,0 – 2,5 Std. Streckenwanderung
Ausgangspunkt: Hirschberg
Ziel: Balduinstein



Die weniger gute Versorgung mit dem ÖPNV zwingt hier zu kreativen Lösungen. Wenn es keine Möglichkeit gibt, Autos am Ausgangs- und am Zielort zu parken, empfiehlt es sich, den Lubentiusweg gemeinsam mit dem Halfterweg als eine schöne Tagestour anzugehen. Dann wäre Diez der eigentliche Startpunkt. Vom Bahnhof Balduinstein kommt man mühelos mit der Bahn wieder nach Diez. Wichtig ist für die Tagestour, Rucksackverpflegung einzupacken, denn erst am Ziel sind Einkehrmöglichkeiten garantiert.

Balduinstein

„Stumpe Eiche“, Metallhirsch, Balduinstein: malerischer Ortskern

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